Auf einen Blick
- Entwickler
- Innocent Grey
- Publisher
- Shiravune
- Plattformen
- PC
- Genre
- Mystery & Thriller
Kara no Shoujo – The Last Episode ist der abschließende Teil der Visual-Novel-Serie von Innocent Grey und setzt die düstere und komplexe Erzählweise der Vorgänger fort.
Die Story
Die Geschichte beginnt im Januar 1958 mit der Entdeckung der Überreste von Kuchiki Toko.

Der Protagonist, Tokisaka Reiji, ist tief betroffen von diesem Verlust und setzt alles daran, ihre Tochter zu finden, die von Kuroya Naori entführt wurde.

Parallel dazu verstirbt der Künstler Mamiya Shinzou unerwartet an einem Herzversagen.
Bei der Durchsicht seiner Hinterlassenschaften entdecken Reiji und der Kurator Maris Stella ein unveröffentlichtes Werk namens „Divine Punishment“, das eine verstümmelte Engelsskulptur darstellt.

Kurze Zeit später wird eine Frau tot aufgefunden, deren Leichnam eine unheimliche Ähnlichkeit mit der Darstellung in Mamiya Shinzous Gemälde aufweist.

Dieser Vorfall zieht Reiji und seine Verbündeten in einen Strudel aus Obsessionen und ungelösten Rätseln.
Verschiedene Endings
Im Verlauf des Spiels werden verschiedene Enden präsentiert, die die Schicksale der Charaktere auf unterschiedliche Weise auflösen.

Das „Grand Ending“ bietet einen versöhnlichen Abschluss, in dem die Charaktere Momente des Glücks erleben und zusammenkommen.

Das „Respective Heavens“-Ende konzentriert sich auf die Figuren Masaki und Naori und beleuchtet.

Ihre persönlichen Motivationen und Konflikte, wobei es mit einem offenen Ausgang endet.
Das „True Ending“ hingegen schließt die Geschichte von Reiji ab und bietet eine tiefgründige und emotionale Auflösung seiner persönlichen Reise.

Dieses Ende wird von vielen als das stärkste und befriedigendste der Serie angesehen.
Die Erzählweise von „Kara no Shoujo – The Last Episode“ wird von einigen Spielern als weniger fesselnd empfunden.

Insbesondere im Vergleich zu den ersten beiden Teilen der Serie.
Kritiken zum Game
Kritiker bemerken, dass die Handlung zuweilen zäh wirkt und die Charakterentwicklung hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Dennoch wird die Atmosphäre des Spiels sowie die musikalische Untermalung und die künstlerische Gestaltung hervorgehoben.
Insgesamt bietet „Kara no Shoujo – The Last Episode“ einen abschließenden Blick auf die komplexen Beziehungen und Geheimnisse, die die Serie durchziehen.

Trotz gemischter Kritiken hinsichtlich der Erzählstruktur schätzen viele Spieler die Tiefe der Charaktere und die düstere Atmosphäre, die die Serie auszeichnen.
Meine Meinung
Ich habe mich total gefreut, dass Kara no Shoujo 3 endlich auch in englischer Sprache verfügbar sein wird. Als es dann auf Steam verfügbar war, habe ich es mir sofort gekauft.

Pflicht ist natürlich den 18+ Patch über Shiravune herunterzuladen. Dann kommen wir zum Game selbst. Zuerst ist mir hierbeider veränderte Zeichenstil aufgefallen.
Der Zeichenstil
Ich mochte den Zeichenstil vom ersten und zweiten Teil total gerne und kann mich immer noch nicht wirklich mit dem neuen Stil anfreunden.

Er ist jetzt nicht komplett anders, aber ich war einfach an den alten Stil gewöhnt.
Die CGI-Szenen sind aber wie immer super schön gemacht und toll anzusehen. Die Kuratorin Maris Stella, die das Postergirl der dritten Episode ist, trägt nur wenig zur Story bei und ich verstehe nicht so recht, warum gerade sie so beworben wird.

Ich hatte eigentlich gedacht, dass sie eine viel größere Rolle in dem Game spielen wird.
18+ Inhalt
Sex-Szenen gibt es auch wieder in diesem Teil!

Allerdings sind sie weniger explizit, als noch in den vorherigen Games und es gibt weniger davon. Das liegt daran, dass Innocent Grey lieber mehr in die Richtung All-Ages Games gehen möchte, da es finanziell lukrativer ist.

Persönlich hat mich die Story jetzt nicht so sehr gepackt, wie bei den ersten beiden Teilen.

Vielleicht liegt das daran, dass man die Opfer vorher nicht wirklich näher kennenlernt und dann auch nicht persönlich betroffen ist, wenn diese sterben. Der erste Kara no Shoujo Teil hat mich da echt fertig gemacht.

Kara no Shoujo 3 ist kein schlechter Teil, aber für ein großes Finale leider zu flach.
Es fühlt sich irgendwie so an, als hätte man einfach nur schnell schnell alle losen Enden zusammengebastelt, um den Fans einen Abschluss der Reihe zu geben.

Versteht mich nicht falsch – das Game ist nicht schlecht, wenn man es als Einzeltitel betrachtet und ihn nicht mit den Vorgängern vergleicht.
Kaufempfehlung?
Ja, allerdings tatsächlich nur im Sale. Da es nicht nur das kürzeste der Reihe ist, sondern auch der schwächste Teil.

7,0/10
VisualNexus Wertung
Pro
- Die CGI Szenen sind wie immer wunderschön
- Schließt die Reihe ab
Contra
- Der veränderte Zeichenstil braucht Gewöhnung
- Maris Stella wird stark beworben, trägt aber wenig bei
- Die Story packt weniger als in den ersten beiden Teilen
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